Zeitzeugnis
November 2nd, 2011Am Mittwoch, den 19.10.2011 gedachte die Firma Apple weltweit ihres kürzlich verstorbenen Gründers Steve Jobs. Wie in den Lokalmedien angekündigt, fand auch ich das Konterfei von Steve Jobs aus Post-its am Schaufenster des Münchner Apple Stores in der Rosenstraße 1.
Die Darstellung von Jobs in typischer Denkerpose setzte sich wie ein Mosaik aus verschiedenfarbigen Post-its zusammen, auf denen jedermann Nachrichten und Wünsche für ihn hinterlassen konnte.
Ein Post-it nennt ihn den “God of Tech”, auf einem anderen steht, dass seine Kreativität und seine Innovationen fehlen werden.
Wie ich durch die Medienberichterstattung im Tagesverlauf erfuhr, hing nicht an jeder Apple Store Filiale ein Porträt. Viele Schaufenster waren lediglich mit Post-its bestückt, zwar ebenfalls mit Botschaften, jedoch ohne konkretes Bildmotiv.
Aus Überzeugung
August 21st, 2011Ich frage meine Tochter, ob der Butterkeks nach Kokosnuss schmeckt. Sie sagt “Ich kann’s nicht bezeugen!” und meint damit, dass sie davon nicht ganz überzeugt ist…
Not forever
Juli 13th, 2011Singend Gutes tun – das tut meine Bekannte Nariman Zimpel (kurz: Nari) mit ihrem Song “Not forever”.
Vielleicht nicht für immer, aber für eine bestimmte Zeit, kann mit dem Download ihres Songs der Fortbestand von Helfende Hände e.V. unterstützt werden.
Helfende Hände e.V. ist 1969 aus einer Elterninitiative für schwer behinderte Kinder entstanden. Die Einrichtung ermöglicht diesen Kindern, ein menschenwürdiges, trotz aller Umstände selbstbestimmtes Leben: Die Kinder gehen dort zur Schule, pflegen soziale Kontakte und sind sinnvoll beschäftigt.
Naris mittlerweile 18-jähriger Sohn André ist seit seiner Geburt schwermehrfach behindert und verbringt dort viel Zeit. Es gab immer wieder Rückschläge und viele schwierige Situationen in all den Jahren. Seine Mutter hat ihn stets begleitet und ist dabei bis an ihre Grenzen gegangen. Nari macht seit sie denken kann Musik. Aus der Musik schöpft sie ihre Kraft für die täglichen Aufgaben in einem nicht ganz so normalen Familienleben, zu dem noch zwei weitere Söhne, ihr Mann und ein Hund gehören.
Während eines Krankenhausaufenthalts von André entstand ihr Song “Not forever”. Nari sagt: “Die Melodie war einfach da.” Dann formten sich Worte und es entstanden Lyrics wie “such a person exists to make this world a better place”. Zunächst hat sie das Lied ihrem kranken Sohn ins Ohr gesungen. Mit ein bisschen Unterstützung wurde daraus ein bewegender Song mit einem Video, das Nari mit ihrem Sohn und Szenen aus dem täglichen Leben zeigt. Sie will sich nicht verstecken, “denn was man nicht sieht, bleibt einem fremd”, so Nari in einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung.
Nariman Zimpel ist den Helfenden Händen tief verbunden und hat es geschafft, diesen Song auf verschiedenen Plattformen zu präsentieren und als Download verfügbar zu machen. Ihr soziales Engagement ist auf Mundpropaganda angewiesen, deshalb:
Bitte unbedingt “Not forever” anhören, downloaden und weitersagen!
Ich finde, der Song ist eine richtig gute Rockballade mit viel Gefühl, einer wunderbaren Stimme und einer Botschaft.
Mehr zu Nariman Zimpel im Narinet unter
Hej Hausmeister
Juli 9th, 2011Am Freitagmorgen waren wir bei IKEA – zum Midsommar-Einkauf. Dass wir natürlich unsere frisch zugesandten IKEA Family Gutscheine zuhause vergessen hatten, muss ich wohl nicht extra erwähnen. Festgestellt haben wir es erst beim Parken vor Ort.
Wir nahmen einen der drei großen Aufzüge aus dem Parkhaus nach unten. Gerade ausgestiegen, sahen wir zwei Männer auf den Aufzug warten – beide in IKEA Uniform. Einer drückte ungeduldig auf einem Bedienknopf herum und sagte: “Jetzt geht dieser Schalter wieder nicht. Das kann ja wohl nicht wahr sein – ich verstehe das nicht!” Mein Mann antwortete beruhigend: “Nicht schimpfen, einfach dem Hausmeister Bescheid sagen.” Daraufhin dieser: “Würde ich ja gern, aber das bin ich leider selber.”
Wer war’s?
Juli 2nd, 2011Gestern haben wir zu viert zuhause einen Spieleabend veranstaltet. Meine Kinder sind begeistert von dem Kinderspiel des Jahres 2008 “Wer war’s?”
Meine große Tochter beschreibt das so: “Das Spiel ist total super, wie 3D – man ist mittendrin.”
Spielidee: Die Spieler arbeiten zusammen auf Zeit gegen einen bösen Zauberer und versuchen dabei, einen Ringdieb zu entlarven. Spannung garantiert eine sprechende Truhe, die während des Spielverlaufs interaktiv Tipps gibt.
Ich kann das Spiel nur empfehlen, es hat viel Spaß gemacht.
Günstiger lohnt sich
Juli 1st, 2011Meine Tochter war auf Schneckensuche: “Die Suche hat sich gegünstigt.”
Wenn es langsam Zeit wird…
Juni 29th, 2011Meine beiden Töchter philosophieren gerne im Auto, dieses Mal zum Thema Liebe und Partnerschaft. Sie diskutieren, wann man dafür im richtigen Alter ist. Die Kleine sagt: “Nee, jetzt ist das doch noch viel zu früh. Mit sechzehn, da sollte man sich für Jungs interessieren – aber dann wird’s höchste Zeit!”
Problem auf der Pfanne
Juni 28th, 2011Neulich stehe ich am Herd und brate Pfannkuchen. Meine Tochter fragt mich irgendetwas, während ich konzentriert die Pfanne jongliere. Ich antworte: “Sorry, aber ich habe gerade ein Problem.” Sie daraufhin: “Ach, ich esse auch Pfannkuchen mit Problemen.”
Illusion schwedischer Idylle
Juni 27th, 2011Alles nur Fake!
Inga Lindström ist ein Pseudonym der deutschen Journalistin und Drehbuchautorin Christiane Sadlo. Der Name wurde gewählt, um beim Leser oder Fernsehzuschauer eine Assoziation mit Schweden beziehungsweise schwedisches Flair zu erzeugen. Die Geschichten spielen in Schweden, die Kulisse ist meist malerisch und romantisch.
Fakt ist, es funktioniert!
Quelle: TV Movie Info: Sommer in Norrsunda, In: TV Movie, Heft 13, Juni 2011, S. 134.

